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Heimkinosysteme werden in letzter Zeit immer beliebter. Zuhause sieht man schließlich am gemütlichsten fern. My home is my castle. Entsprechend gut ausgerüstet sollte man sein, sofern man in der Zukunft den üblichen Gang ins Kino durch einen netten Abend in den eigenen vier Wänden ersetzen will. Andernfalls macht das Erlebnis im persönlichen Heimkino nicht wirklich Spaß.
Lesen Sie also nun die Kundenmeinungen zu den zahlreichen Heimkinosystemen, die wir Ihnen samt Zubehör und Komponenten gerne vermitteln.
Was sind Heimkinosysteme?
In einem so genannten Heimkino wird in einer Privatwohnung die Kinoatmosphäre akustisch und visuell nachgestellt. Im Englischen spricht man hier von Home Cenima. Seit Jahren steigen dabei die Ansprüche an die Qualität. Schließlich entwickelt sich nicht nur das Kino weiter (beispielsweise durch das Raumtonverfahren), sondern auch die technischen Möglichkeiten im Bereich der Unterhaltungselektronik werden immer größer.
Heimkinosysteme haben also das Ziel bzw. den Anspruch, zuhause in den eigenen vier Wänden ein Kinoerlebnis herzustellen. Bestandteile eines solchen typischen Heimkinos sind dabei in der Regel die folgenden:
1. Entweder ein Videoprojektor (auch Beamer genannt) mit entsprechender Projektionsfläche oder ein Großbildferseher (Plasmabildschirm; TFT; LCD): Die Qualität der Auflösung solcher Geräte liegt oft bei HDTV. Verwendet man einen Projektor, so verfügt der jeweilige Haushalt oftmals auch noch über ein herkommliches TV-Gerät – so kann man z.B. Nachrichtensendungen ansehen oder Aufnahmen programmieren, ohne jedes Mal den Projektor verwenden zu müssen.
2. Verschiedene Audio-Videoquellen, vorzugsweise natürlich Laserdiscs oder DVDs: Gelegentlich werden auch noch alte VHS-Geräte verwendet. Ein Fernsehanschluss über DVB mit Festplattenrekorder/Heimkino-PCs (HTPCs) ist auch möglich. Über den Tuner eines DVD- oder HVS-Recorders können ausschließlich analog verfügbare TV-Sender wiedergegeben werden. HDTV, das sich auch bei uns immer mehr ausbreitet, bietet dabei eine viel höhrere Bildauflösung als der übliche PAL-Standard. Blu-ray Discs oder High-Definition-Fernsehsignale sind in diesem Fall meist die Quelle der hochauflösenden Bilder, obwohl hin und wieder auch noch ältere Formate wie WMV-HD-DVD oder HD DVD benutzt werden.
3. Ein Audiosystem, das raumklangfähig ist. In der Regel sollte es sich dabei um ein 5.1-System handeln: fünf Vollbereichslautsprecher und ein Subwoofer mit Low Frequency Effect. Gute Ergebnisse werden aber auch schon mit vier Lautsprechern erreicht. Diese steuert man von einem AV-Receiver aus an. Hierbei handelt es sich um einen besonderen Verstärker, der meist auch einen UKW-Tuner enthält, für die Wiedergabe verschiedener Tonformate geeignet ist und darüber hinaus ein Schalten und Umwandeln diverser Videosignale (z.B. S-Video, Component Video, Composite Video) möglich macht.
Wahre Cineasten verwenden in ihren privaten Kinoräumen oftmals auch 7.1-Systeme: dabei sorgen hinter dem Hörer zwei zusätzliche Lautsprecher für ein Klangbild, das runder und präziser ist als Seitenlautsprecher alleine.
4. Abschließend nötig sind möglichst bequeme Sitzgelegenheiten, damit sich das Gefühl einstellt, wirklich im Kino zu sein. Die Sitzgmöbel sollten optimalerweise im Sweet Pot stehen, also passend zu den Raumklanglautsprechern ausgerichtet sein.
Gelegentlich erfolgt auch ein kompletter Umbau des Raumes, der als Heimkino dienen soll. Alles soll so werden wie in einem wirklichen Kino: passende Kinosessel werden gewählt, man achtet nicht nur auf dimmbares Licht, sondern richtet sich aus Gründen der Geräuschreduzierung auch eine abgetrennte Kammer ein, in der die Ausstattung aufbewahrt wird. Wahre Freaks achten auch das kleinste Detail, beispielsweise sogar auf Popcornmaschinen.
Definitiv auf dem Vormarsch sind heutzutage Heimkinos, die mit so genannten Heimkino-PCs (HTPCs) versehen sind. Diese Systeme sind sehr vielseitig. Daher ist die Integration in ein bestehendes Heimkino recht leicht.
Es handelt sich hierbei um spezielle PCs, mit denen (sofern man sie richtig konfiguriert) Qualitäten in Ton und Bild erreicht werden, die hochqualitative Geräte zu ähnlichen Preisen durchaus übertreffen können. Deratige Multi-Media-PCs laufen auf üblichen Betriebssystemen (Windows, Linux, etc.) oder mit besonderer Software (Windows Media Center Edition; VDR; Media Portal). Diesbezüglich gibt es immer mehr Anbieter, die sich auf die Produktion dieser PCs spezialisiert haben.
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